Was ändert sich ab 2026?

Neu ist: Der Erwerb von Pflanzenschutzmitteln, die für den beruflichen Einsatz vorgesehen sind, ist ab 2026 nur noch mit einer gültigen Fachbewilligung erlaubt.

Diese Massnahme soll sicherstellen, dass PSM gezielt, korrekt und möglichst schonend eingesetzt werden.

 

Was bedeutet das für Gartenbau-Fachbetriebe?

Gartenbauunternehmen benötigen zukünftig den Nachweis, dass ihre Mitarbeitenden über die entsprechende Fachbewilligung verfügen. Diese ist:

  •  5 Jahre gültig
  •  Mit einer Prüfung verbunden
  •  Nur mit regelmässiger Weiterbildung verlängerbar

Diese Anforderungen gelten nicht nur für die Anwendung, sondern auch für die Lagerung und den Einkauf von PSM.

Das Team der Kämpf Gartenbau AG verfügt über die offizielle Fachbewilligung für den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und steht Ihnen mit seinem Fachwissen gerne zur Verfügung.

 

Warum diese Entwicklung sinnvoll ist

Wir begrüssen diesen Schritt, da er nicht nur dem Umweltschutz dient, sondern auch die Qualität in der Branche stärkt. Sachgerechte Anwendung, sorgfältige Lagerung und verantwortungsvoller Einkauf sind heute wichtiger denn je. Als Unternehmen investieren wir aktiv in Schulung und Weiterbildung unseres Teams – damit wir auch weiterhin exzellenten Gartenbau leisten können.

 

Gartenpflege beginnt mit dem richtigen Umgang – nicht erst beim Pflanzenschutz

Gerade vor dem Hintergrund der neuen PSM-Regelungen zeigt sich einmal mehr: Wer auf standortgerechte Pflanzenwahl, eine saisonale Pflege und einen bewussten Umgang mit natürlichen Ressourcen achtet, beugt vielen Problemen von Anfang an vor. Besonders in den warmen Sommermonaten ist es entscheidend, Pflanzen ausreichend mit Wasser zu versorgen. Denn Hitze- und Trockenstress schwächt nicht nur das Wachstum, sondern macht Pflanzen auch anfälliger für Krankheiten und Schädlinge – und somit im schlimmsten Fall behandlungsbedürftig.

Unser Tipp: Achten Sie in dieser Jahreszeit besonders auf eine konsequente, durchdringende Bewässerung – am besten in den frühen Morgenstunden oder abends. Ihre Pflanzen werden es Ihnen danken

 

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Warum ist Vertikutieren wichtig?

Ein gepflegter Rasen ist das Herzstück vieler Gärten, doch selbst bei guter Pflege sammeln sich mit der Zeit Moos, Rasenfilz und abgestorbene Pflanzenreste an. Diese behindern die Sauerstoffzufuhr und die Wasseraufnahme des Bodens, was die Gesundheit der Grasnarbe gefährdet. Genau hier kommt das Vertikutieren ins Spiel. Mit speziellen Geräten wird die Grasnarbe sanft angeritzt, Filz entfernt und der Boden belüftet. Diese Massnahme fördert nicht nur die Wurzelbildung, sondern sorgt auch dafür, dass Dünger und Wasser besser aufgenommen werden die Basis für sattgrünes Wachstum und einen vitalen Rasen.

Zeitpunkt und Durchführung

Der ideale Zeitpunkt für das Vertikutieren liegt im Frühjahr zwischen März und Mai – alternativ, je nach Witterung, auch im Frühherbst. Entscheidend ist, dass der Rasen trocken ist und bereits ausreichend Wuchshöhe erreicht hat. Vorab wird die Fläche gemäht, damit Rasenfilz und Moos beim Vertikutieren effektiv entfernt werden können. Oft empfiehlt es sich, diese Pflegemassnahme zu nutzen, um Unebenheiten auszugleichen, kahle Stellen nachzusäen und den Rasen gezielt zu düngen. So erhält die Fläche optimale Bedingungen für eine nachhaltige Regeneration. Bereits nach wenigen Wochen wird der Unterschied sichtbar: Der Rasen wächst dichter, kräftiger und widerstandsfähiger nach. Moos und Unkraut haben es künftig deutlich schwerer. Aus einer verfilzten Fläche entsteht Schritt für Schritt wieder ein vitales, sattgrünes Gesamtbild – fast wie ein kleines Golfgreen im eigenen Garten.

Winterschnitt

In der vegetationsfreien Zeit werden Bäume, Sträucher und andere Gehölze geschnitten. Mit dieser Massnahme wird das Wachstum verbessert, die gewünschte Form erzielt und die Gesundheit der Pflanze gefördert.

Was wird geschnitten?

Beim Winterschnitt wird altes Gehölz entfernt um den jungen Trieben im Frühling, Platz zu machen. Zusätzlich werden kranke, abgestorbene Äste oder sich kreuzende Äste geschnitten damit die Vital und die Wuchsform ansprechend bleibt.

Weitere Winterarbeiten

Mit einem letzten Schnitt des Rasens und der Befreiung von Laub wird die Rasenfläche in den Winterschlaf entlassen. Die Laubentfernung ist ein wichtiger Punkt, damit die Rasenfläche atmen kann und so von Moosbildung und Pilzerkrankungen vorgebeugt werden kann.

Bei Beeten wird der Boden gelockert, eventuell Kompost eingearbeitet und Frühblüher gesetzt. So überrascht uns der Garten im Frühling mit farbigen Tupfen.

Empfindliche Pflanzen müssen geschützt werden, um Frostschäden zu vermeiden. Topfpflanzen werden im Idealfall, wen die Möglichkeit besteht, in einen Wintergarten gezügelt oder an einem anderen, vor Frost geschützten Ort, zur Überwinterung.

Benötigen Sie Unterstützung beim Winterschnitt?

Wir beraten Sie gerne, wie Sie Ihren Garten optimal auf die Winterruhe vorbereiten, damit er gestärkt in den Frühling startet.

Lassen Sie uns wissen, wie wir Ihnen helfen können – wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme und stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.